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Opfer

Zumeist schreibe ich ja Stories, die irgendwie lustig sind oder zumindest mit einem dicken Augenzwinkern versehen sind. Heute mal nicht. Seit Tagen und Wochen höre und lese ich in den News aus aller Welt und glaubt mir normalerweise halt ich mich zurück, ich halte meinen Mund, diesmal nicht. Einerseits, weil es mich unfassbar betroffen macht, ich betroffen bin. Mir ist schon klar, dass man sich nie gerne mit schlimmen Dingen auseinandersetzt. Wir schauen nicht gerne hin, wo Leid ist, wo Verzweiflung ist, wo es weh tut. Wir setzten zumeist lieber die rosa Brille auf. Versteht mich richtig, das ist super und mache ich auch gerne. Aber es ist auch wichtig hinzuschauen, eben nicht wegzuschauen und dann den Mund aufzumachen. Genauso wichtig wie nicht mit dem Blick stecken zu bleiben, zu verharren und nicht mehr all das Gute zu sehen. Ja, ich weiß, lustige Stories liest man eben lieber als die, die unter die Haut gehen, weh tun. Dennoch – heute möchte ich gerne einer anderen Emotion freien Lauf lassen, meinem Ärger!

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Fundstücke

Wann waren Sie das letzte Mal Single? Und wie war das so für Sie als quasi Einzelgänger, als einsamer Wolf, als lonely Ranger? Die meisten die ich kenne sagen bei der Frage immer: „Hui, das war ja eine ganz tolle Zeit, einsame Spitze, die beste Zeit meines Lebens. Sooo cool, ich konnte machen was immer ich will und war niemandem Rechenschaft schuldig. Und ich habe tolle Menschen kennengelernt, was für ein Spaß!“ Ich bin unsicher. Aber wenn sie mich nicht alle anlügen, dürfte es etwas für sich haben, alleine zu sein. Ich spreche hier nicht von der sehr esoterischen Sichtweise, in der es darum geht „all eins“ zu sein, also ganz und gar bei sich und mit sich zu sein. Klar, mit wem auch sonst, wenn man Single ist. Alles gut und schön, ich spreche wirklich davon, Single zu sein, wenn man das gar nicht so toll findet. Also so etwas wie gezwungen immer das gleiche zu essen, obwohl man gar nicht mehr will oder etwa immer Parkplatz zu suchen oder andauernd im Stau zu stehen, obwohl man das nicht toll findet. Kurzum genannt „meine persönliche Hölle“. Aber vielleicht darf ich Ihnen ja heute meine Sicht der Dinge vorstellen. Apropos vorstellen: „Hallo, mein Name ist Claudia, ich bin ohne Frage jung, gut aussehend, wahnsinnig intelligent und definitiv sexy. Und das Wichtigste, ich bin Single. Gut, ein wenig übertrieben oder untertrieben dort und da, aber was solls. Also sag ich mal herzlich Willkommen, nehmen Sie gerne Platz und genießen Sie … meine Welt!“

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Nacht Beziehung

Wie ihr wisst, bin ich ja immer und überall auf der Suche nach sprachlichen Entgleisungen oder sagen wir verbaler Inkontinenz und gestern – lucky me – war es wieder mal so weit. Der Begriff des Tages „Nacht Beziehung“. Na, schon mal gehört? oder sollte ich sagen – schon mal erlebt?

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Führen? Wohin und warum überhaupt?

Um mich als Führungskraft zu beschreiben, möchte ich gerne damit beginnen zu erläutern, dass das Wort „Führung“ für mich einen eher negativen Beigeschmack hat. Nicht, wie sich eventuell vermuten lässt aus geschichtlichen Gründen, sondern eher, da ich mit „führen“ den aktiven Prozess verstehe, jemanden hinter mir her zu „ziehen“. Selbst im positivsten Sinn, nämlich, ich „gehe voraus“, macht in meinem Kopf nicht viel Freude, da andere zwangsläufig „hinter mir her tappeln“ müssten/dürften. Schaut man im Galber Wirtschaftslexikon nach, so findet sich dort folgende Definition: „ […] durch Interaktion vermittelte Ausrichtung des Handelns von Individuen und Gruppen auf die Verwirklichung vorgegebener Ziele  […]“. Persönlich halte ich es lieber mit dem Zitat von Viktor Frankel: „Werte kann man nicht lehren, sondern nur vorleben“. Damit bin ich auch mitten im Thema, so wie ich als Führungskraft bin / strebe zu sein / sein möchte, wenn ich groß bin.

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Klopf, klopf

Wie wir bereits gelernt haben, gehöre ich zu den Menschen die Überraschungen überhaupt nicht mögen. Und zur „Überraschungskiste“ hören für mich auch ungebetene Gäste. Deshalb ist meine Türklingel demontiert. Tja, da kann man sich schon mal den Finger wund drücken vor meiner Türe und Schneewittchen öffnet nicht.

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Arschbrot

Ich habe in meinen Seminaren mit den Jugendlichen immer lustige (ja genau, lustig für mich) Denksportaufgaben gemacht. Eine davon ist „Arschbrot“, genauer gesagt, aneinander gereihter Buchstabensalat, der ein Wort ergeben soll(te), wie auch dieses. Wer weiß es – schnell? – korrekt!, „Rotbarsch“. Wie ich darauf komme? – oder – Warum ich Euch das erzähle? Ich finde, dass es im Leben, mit den Menschen nicht anders ist …

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Patience

Ich halte es ja persönlich mit dem Spruch: „Als Gott die Geduld verteilt hat, bin ich aufgestanden und gegangen – hat mir einfach zu lange…

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Bye, bye Baby

Wer aufgepasst hat, weiß bereits, dass ich nicht nur gerne Hobby-Psychologin bin, sondern auch spirituelle Wackelkandidatin. Was das genau bedeutet, weiß ich selbst nicht so genau, vielleicht widme ich mich dem an anderer Stelle?! Für heute und jetzt gerade ist das auch gar nicht so wichtig. Was allerdings wichtig ist, ist die Tatsache, dass ich in letzter Zeit öfters gelesen habe, dass im Augenblick wohl die Katze im 93.Haus ist oder Pluto vor Daisy Duck steht?? In jedem Fall soll diese sehr spezielle Konstellation dafür verantwortlich sein, dass es gerade eine Zeit ist, in der man altes abschließen soll, hinter sich lassen soll, loslassen soll, damit fröhliches und neues entstehen kann. Klar, dass ich da dabei bin, Bomben Angebot!

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Call me Alice

Heute ist bei Claudia wieder Sprücheklopfzeit angesagt. Dh ich schnappe mir Zitate, Credos, Mantras und allerlei, die uns täglich um die Ohren fallen. Das war das Kennwort. „fallen“. Stein, des Anstoßes den ich gerade gelesen hab – Achtung, seid ihr bereit? „Bevor Alice ins Wunderland kam, musste sie auch fallen!“. Love it! Wo soll ich da anfangen?

Erstmals hoffe ich, dass Alice nicht Single war und das „Wunderland“ für so ein neues abgefahrenes Eventkonzept für Singles steht. Denn das Angebot dort, war ja mehr als naja. Da war so ein Typ mit langen Ohren, gut vielleicht noch nicht so das Problem. Durchgeknallte Zwillinge in viel zu kurzen Shorts und Hosenträgern, eventuell kann man auch darüber hinwegsehen. Ein Typ bei dem dir die Socken einschlafen vor Langeweile. Da verpennt man wenigstens. Ein „alter Sack“ (ja, ja, ich weiß Liebe kennt keine Grenzen), mit nicht minder eigenartigen, befremdlichen Vorlieben und einem sichtlich mehr als massiven Drogenproblem. Einer der die ganze Zeit schräg grinst, ok, wieder „Finger weg von den Drogen!“. Alles wohl so etwas wie Horror-Speed-Dating. Und genau dafür muss man sich also … „fallen lassen“? Aaaallles klar, sichtlich massiv auf den Kopf.

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