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Tag: mann

Alle Zeit der Welt

Kennt Ihr das? – Es gibt Dinge im Leben, wo es ganz klar ist ob es besser ist geduldig auf ein Ereignis oder ein Ergebnis zu warten, wo große Zurückhaltung gefragt ist. So ne Buddha Haltung, in sich ruhen und einfach vertrauen. Also schon mal alles, was ich nicht unbedingt sooo super gut drauf habe.

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Das 1×1 der Missverständnisse

Man(n) weiß ja jetzt schon seit 4.322 Jahren, dass die meisten Frauen ein wenig, nun sagen wir „aufwendiger“, „betreuungsintensiver“ sind. Frauen wollen das rundum, 1A Überraschungserlebnis, das sie aus den Socken, oder sagen wir eher aus den Stöckelschuhen zieht. Die Realität sieht aber wirklich nur geringfügig anders aus. Das war natürlich ein Scherz. Also was ist los mit den Männern?  Wo sind die echten Verführungskünstler hin verschwunden? Nein, bitte, nicht jene die in den diversen „pick up Artist“ Seminaren sitzen und sich Tipps von ehemaligen Nerds geben lassen oder im Internet einschlägige Aufreiß-Lektüre bestellen. Sondern jene, die Frauen wirklich schätzen, respektieren, sie auf Händen tragen, kurz gesagt, die die Frauen mögen? Wo sind die denn?  Oder ist es tatsächlich so, dass Frauen (also immer die anderen) wirklich total abfahren auf schlechte Anmachsprüche, lahmes Engagement und derbe Annäherungsversuche? Hmm? Das mag ich nicht glauben. Woran ich eher glaube, ist die Tatsache, dass es noch immer eine Fülle von Missverständnissen gibt. Und nur deshalb, weil es mir gerade Freude macht, möchte ich heute aufräumen mit 2-3 dieser Missverständnisse, unmaskiert und unkaschiert. Und vielleicht und wirklich nur vielleicht, klappt es ja dann ein wenig besser – das Miteinander – und Sprüche oder Männer (ich bin unentschieden) wie: „Baby, ich weiß genau was du willst!“ (hier kurz schon mal „würg“) bleiben künftig zu Hause ausgesperrt, weggesperrt und fallen tot um. Ja, ok, das letzte war ein wenig zu krass. Allerdings sind das manche Sprüche auch.

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Der Schreihals

Letzthin, ich glückliche, war ich ein verlängertes Wochenende einfach wieder einmal weg. Raus aus Wien, rein ins Grüne und damit Feuer frei für die Entspannung. Darüber hinaus ein tolles Hotel, bereicherndes Rahmenprogramm und – immer wieder für mich wichtig – ein köstliches Frühstücksbuffet. Love it! Das hat doch jeder gerne und braucht man doch von Zeit zu Zeit. Endlich wieder mal raus aus der Stadt, „tschüßikovski“ den Menschenmassen und den Häusern, die schon mehr als aufs Gemüt drücken. Der Hektik entfliehen und darauf hoffen, dass das Handy vor Ort nicht geht, weil der nächste doofe Handysendemast viel zu weit weg ist. Die Seele baumeln lassen und die Ruhe genießen, so wie sich das gehört. Der totalen Stille frönen sozusagen, sonst könnte man ja gleich in Wien bleiben, oder?

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Club der angeschossenen Rehlein

Es ist ja schon eine komische Sache. Da begegnen wir Menschen und die finden wir vielleicht ja sogar super, vielleicht ja sogar total ur super. Und weil wir emotional und kommunikationstechnisch gerade nichts anderes vorhaben, klatschen wir gleich mal und voller Wucht gegen die alten, offenen Wunden des anderen. Und weil wir den anderen ja noch kaum kennen und gar nicht wissen was da jetzt überhaupt passiert ist, trifft es uns vollkommen kalt und recht heftig. Kennt ihr das? Und bevor man überhaupt selbst weiß, was da gerade passiert ist, läuft bei dem anderen schon ein komplett anderer, alter, gewohnter Film ab und wir sind unaufgefordert Hauptdarsteller. Ohne das wir uns je beworben hätten für das Casting.

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Charme wird belohnt

Ich muss mir jetzt einfach mal Luft machen. Also anschnallen und ZUHÖREN oder sollte ich sagen PSST und LESEN …

Letzthin habe ich gaaanz viel für die Post, also so ein Paket und geschätzte 80 dicke Briefe für In- und Ausland. Und ein braves und vor allem kluges Mädchen wie ich bin, denke ich ganz schlau und beschließe gleich in der Früh zur Post zu gehen. Gleich wenn sie aufsperrt, also um 7Uhr. Denn um 7Uhr geht ja keiner zur Post und ich habe viel Zeit für meine 300 Artikel. Gesagt getan, ich schleppe mich also wie ein Elch ab und damit es richtig lustig wird, habe ich meinen Wuffi auch noch mitgenommen. Also Eselsgepäck und „störrischen Esel“ an der anderen Seite und ab geht’s zur Post.

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