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Category: by cpure ©

Call me Alice

Heute ist bei Claudia wieder Sprücheklopfzeit angesagt. Dh ich schnappe mir Zitate, Credos, Mantras und allerlei, die uns täglich um die Ohren fallen. Das war das Kennwort. „fallen“. Stein, des Anstoßes den ich gerade gelesen hab – Achtung, seid ihr bereit? „Bevor Alice ins Wunderland kam, musste sie auch fallen!“. Love it! Wo soll ich da anfangen?

Erstmals hoffe ich, dass Alice nicht Single war und das „Wunderland“ für so ein neues abgefahrenes Eventkonzept für Singles steht. Denn das Angebot dort, war ja mehr als naja. Da war so ein Typ mit langen Ohren, gut vielleicht noch nicht so das Problem. Durchgeknallte Zwillinge in viel zu kurzen Shorts und Hosenträgern, eventuell kann man auch darüber hinwegsehen. Ein Typ bei dem dir die Socken einschlafen vor Langeweile. Da verpennt man wenigstens. Ein „alter Sack“ (ja, ja, ich weiß Liebe kennt keine Grenzen), mit nicht minder eigenartigen, befremdlichen Vorlieben und einem sichtlich mehr als massiven Drogenproblem. Einer der die ganze Zeit schräg grinst, ok, wieder „Finger weg von den Drogen!“. Alles wohl so etwas wie Horror-Speed-Dating. Und genau dafür muss man sich also … „fallen lassen“? Aaaallles klar, sichtlich massiv auf den Kopf.

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Die neuen Millionäre

Weiß ja niemand, aber im richtigen Leben, also in der trockenen Realität, nicht der Ponyhof, gehe ich tatsächlich noch arbeiten. Ich bin seit vielen Jahren immer wieder als Trainerin tätig. Und an alle die jetzt gedacht haben – “he cool, Fitnesstrainerin” – ne, ne, ne, ne, ne, aber danke sehr herzlich! Meine ausgewachsene, ja fast traumatische Ballphobie und die Tatsache, dass ich mich nur in einigen Phantasien biegen kann wie eine Sonntagsbrezel sind dafür verantwortlich. Was bleibt ist – Trainerin in der Erwachsenenbildung. Wobei, wer mich kennt, das Wort “Erwachsenenbildung” in meinem Fall gänzlich verschwendet ist. Ich arbeite immer wieder mit Jugendlichen oder jungen Erwachsenen, wie der sozialpolitisch geformte Mensch von heute weiß. Erwachsene wären ja wie gesagt sehr komisch bei mir, da ich diesen Status selbst bis dato nicht erreicht habe und es auch nicht anstrebe.

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Die Wahrsagerin

Da saß sie nun. „31.12., letzter Tag im Jahr, Silvester, was für eine Pleite“, dachte sie. Das war ja mal wirklich ein sehr eigenartiges Jahr. Und irgendwie ist alles anders gekommen, als sie sich das gewünscht und vorgestellt hatte. „Das nächste Jahr muss ja der super Knaller werden, schlimmer geht’s ja wohl wirklich nicht mehr“, grübelte sie in Richtung Universum. Ja wirklich, sehr eigenartig, aber nicht auf eine gute Art und Weise. Fast andauernder Stillstand in allen Bereichen, so als würde sie sich in einer Warteschleife anstellen und nie dran kommen. Und als Oberknaller wusste sie nicht einmal wofür sie sich überhaupt anstellte und wartete. „Kann ja nur so ein doofes Ende finden, das war ja klar“, dachte sie, während sie sich in Richtung ihres Lieblingskaffees förmlich durchquetschte vor lauter Menschenmassen. „Wirklich gut, das dieses Jahr jetzt vorbei ist“, resümierte sie zufrieden, während sie endlich den ersten Schluck Kaffee genoss. Gerade hatte sie noch den letzten freien Sitzplatz ergattert. Leider einen von der üblen Sorte, dort zog es nämlich. War ihr aber fast schon egal, Hauptsache sitzen bei all den Menschen.

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Die Geigenspieler

Ich persönlich finde es ja immer “Hammer”, wie unfassbar schnell sich manche Menschen verlieben. Würde man das mit dem Einschalten eines Lichtschalters vergleichen, so würden die “Schelllieber” (Hammer, oder?) , wenn sie in einen Raum reinkommen, direkt zum Lichtschalter hin und “zack”, eingeschalten ist. Ohne Umwege, ohne stolpern, hin zum Licht und läuft.

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Hottie

Ja, meine Beiträge sind ja bisweilen durchaus sozial verträglich, äußert wertebesetzt und immer korrekt. Ist mir ja auch besonders wichtig hier eine Art der ernsthaften…

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Wer suchet, der …?

Es gibt ja ne ganze Menge an “angeblich” heilsamen und unfassbar weisen Sprüchen, die so sagt man ferner “motivierend, aufmunternd und stärkend” sein sollen. Alles klar!

So hörte ich, dass andere Mütter auch schöne Söhne hätten. Mein persönlich, präferiertes “Jagdzentrum”, Betonung auf Zentrum, war seit jeder die diversenRehazentren. So kämpfe ich mich dann von Mutter zu Mutter und lass mir gerne die passenden und adäquaten Familienfotos zeigen. Ja.

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Intimsortiment

Es stimmt! Man kommt aus dem Lernen kaum raus. Heute war wieder so ein freudvoller Entwicklungstag für mich. Da lese ich doch glatt, dass es in Hotels, beim Roomservice ein „Intimsortiment“ zu bestellen gibt. Wow, denke ich, wie brandaktuell der Tourismus Kinoblockbuster übernimmt. Und während ich mich noch frage, was dann wohl unter der silbernen Servicehaube steckt, die jemand vom Zimmerservice glücklich in die Suite bringt, lese ich weiter und entdecke wofür das Wort „Intimservice“ steht … für Kondome. Ja, und dann ging das Kopfkino erst recht los.

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Mädchen tanzen

Letztens, ganz süß, als ich beim Fenster raus gesehen habe, sah ich ein kleines Mädchen das fröhlich auf der Straße tanzte. Neben ihr ein ebenso kleiner Bub, der das Mädchen beobachtete und anstelle mitzutanzen, eben nur „guckte“. Witzig, dass sich diese Dinge wohl nie ganz ändern. Warum Mädchen tanzen und Burschen nur gucken?

Also zu meiner Zeit (Gott, jetzt sage ich das auch schon), war das schon so. Wir Mädels waren ja schon kurz bevor die Musik losging auf der Tanzfläche, haben das intuitiv gespürt, dass es gleich los geht und haben prompt losgelegt. Und das war peinlich und lustig. Beides! Ja, es war schon auch eine Überwindung auf die Bühne zu treten im Wissen, dass viele dann ganz genau beobachten ob wir überhaupt tanzen können, wie wir uns bewegen, wie wir dabei aussehen und … wahrscheinlich auch, ob man uns anquatschen soll. Also so ne Art Vorstellung auf der Bühne. Lustig, war es deshalb, weil es ja auch gierig war so im Mittelpunkt zu stehen und wenn es denn sein soll, sich mal wieder so richtig zu blamieren und einfach Spaß zu haben.

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Die Checkliste

Schon mal davon gehört, dass Frauen Checklisten haben, was sie sich von Männern bzw. von ihrem Mann wünschen? Ja, das gibt’s. Das ist eine Art „Wunschliste“ auf der Charaktereigenschaften und ganz allgemein Dinge stehen, die Frauen eben gerne bei „ihrem Mann“ hätten. Und diese Listen sind lange, sehr lange. Manche schreiben es wirklich auf und vergraben den Zettel entweder in einer geheimen Box oder eventuell sogar im Wald, mache verbrennen den Zettel als gut gemeintes Ritual, manche zerreißen ihn und werfen die kleinen Einzelteile von einer Brücke. Ich glaube allerdings, dass ein Großteil der Frauen, den Zettel in Form einer abgespeicherten Datei im Kopf haben und wenn sie auf interessante „Anwärter“ treffen, es sehr ähnlich wie im Film „Terminator“ abläuft. Auf der einen Seite werden die Daten abgerufen, was ein Mann alles mitbringen sollte und auf der anderen Seite werden schnellstens grüne Häkchen gesetzt für „positiv, vorhanden“ und andererseits rote Punkte für „failed, nicht vorhanden“. Und während die Männer noch versuchen ins Gespräch zu kommen, haben wir Frauen schon intern am Display stehen „CHECK“ für „Ja, zugelassen für die nächste Runde“ oder eben und das kommt öfters vor, in roten Großbuchstaben „NO WAY!“.

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