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Category: by cpure ©

Das tote Pferd

Kennt ihr den Volksspruch: „Eine aufgewärmte Gulaschsuppe, ist nicht gut!“? Was der Volksmund wohl damit meint, ist, dass es gar nichts bringt, alte, eventuell bereits abgeschlossene Beziehungen wieder aufzunehmen und „wiederzubeleben“.

Mir fällt dann immer das arabische Sprichwort ein: „Wenn du merkst, das du ein totes Pferd reitest, steig ab!“. Nur dass es so eine Sache ist mit der Feststellung des Todes. Vielleicht schläft der Gaul ja nur, macht ein Nickerchen, ruht sich kurz aus, sammelt Kräfte? Oder das Pferd ist krank und braucht Hilfe? Oder aber es braucht ein wenig guten Zuspruch, eine Art Motivation? Tief in uns wissen wir aber, dass das alles nichts mehr bringt, es ist einfach tot. Aber noch eine andere Stimme in uns, will es nicht wahrhaben und versucht nochmals alles um das Pferd wieder auf die Piste zu bekommen und uns selbst in den Sattel.

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Die Schrankfreundin

Unlängst habe ich ein sehr nettes Mädel kennengelernt. Sie geht ins gleiche Fitnessstudio wie ich, aber es ist mehr, wir gehen öfters zur gleichen Zeit. Ja, das ist ungewöhnlich, da wir sichtlich beide „frühe Vögel“ sind und bereits um 6h früh den Tag mit Sport beginnen.

Mir scheint fast, sie möchte gerne mit mir befreundet sein. Warum ich das glaube? Nun nicht nur, dass wir zur gleichen Zeit im Sportcenter starten, nimmt sie immer genau das Garderobenkästchen neben mir. Das ist doch sehr nett, oder? Obwohl alle anderen Kästchen um diese Uhrzeit frei sind, wählt sie immer genau das neben mir. Es hat etwas Verbindendes. Ja, so sehen wir uns nicht nur während des Sportprogrammes, sondern auch direkt und  sozusagen hautnah in der Umkleidekabine.

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Ich bin dann mal weg

Ja, genau, ich gehe weg. Und es fühlt sich gut an. Ich dachte, nachdem ich immer ganz klug und vernünftig darüber schreibe, spring ich jetzt wirklich mal ins Wasser und haue ab. Nein, noch immer nicht die Stein um den Hals und ins Wasser Variante, damit sich einige nicht zu früh freuen. Aber ich gehe weg aus Wien, ziehe um und nein, auch hier bitte nicht zu früh freuen, ich gehe auch nicht ans andere Ende der Welt, eher dann ums Eck der Welt.

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Manchmal

Manchmal, da läuft einfach alles verkehrt, was einmal wichtig war, ist jetzt nichts mehr wert. Was man erhoffte, wird sich nicht erfüllen, es scheint, als hätte man keinen eigenen Willen. Alles hat sich verändert, nichts ist wie vorher, die Ziele von früher gelten plötzlich nicht mehr.

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Die kleine Elfe

Es war einmal eine kleine Elfe, ihr Name war Lilith. Sie war eine ganz besondere Elfe, eine Kinderelfe, sie war kaum größer als eine Kaffeetasse und hatte wunderschöne rosa-silbrige Flügeln, auf die sie besonders stolz war. Lilith war ein richtiger „Strahlekeks“, das war ihr angeboren, sie konnte lächeln als ob es kein Morgen gibt, ihre Augen strahlten dabei wie ein ganzer Weihnachtsbaum, ja sie konnte die anderen schon mitreißen. Und obwohl sie ein wunderschönes, kleines Mädchen war, war sie so verschmitzt und frech wie ein Bub.

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Vögeln in der Natur

Heute widme ich mich mal wieder einem Mysterium, zumindest für mich. Ich glaube ich werde eine eigene Rubrik daraus machen. Also alles was sich mir persönlich noch nicht erschlossen hat, was ich nicht verstehe, sozusagen die ganz großen Weltfragen der kleinen Claudia.

Los geht´s: Was ich mich schon immer frage: Habt ihr schon mal Menschen beobachtet, die früh morgens mit einem rieeesen Fotoapparat und einem Fernglas in der Natur unterwegs sind? Ich würde jetzt gerne anderes behaupten, aber ich habe zumindest bis jetzt immer nur Männer gesichtet. Und das ist seltsam. Ich glaube ja nicht das es so viele Ornithologen gibt, wie mir Menschen auffallen. Und falls es wirklich Vogel-oder Naturliebhaber sind, warum gibt es dann nur Männer? Das wäre mir neu, dass Frauen eine generelle Abneigung empfinden für Wald und Wiese. Gut, ich werde nervös bei Gelsen und Bienen und Vögel mag ich persönlich nicht so gerne, aber Natur ist super. Also wo sind die Frauen mit den Fotoapparaten und Ferngläsern? Oder ist diese “Vereinigung” eine reine Männerdomäne? Schon der Gedanke macht mich unrund.

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Viele gute Gründe

Als ich vor knapp einem Jahr mittlerweile das letzte Mal operiert wurde und anschließend auf Reha war, habe ich sehr viele gute Ratschläge bekommen. Streng genommen so viele, dass es für insgesamt drei weitere Leben reichen würde. Menschen haben  eben öfters das Bedürfnis, sich an den Problemen der anderen zu beteiligen, manche machen dies sogar zu  ihrem einzigen privaten Hauptanliegen. Solange man selbst um Hilfe bittet ist das ja auch fein, zumindest meistens. Nicht so prickelnd finde ich es, wenn man ungefragt Tipps erhält. Und noch herausfordernder – zumindest für mich – wenn die Person, die Ratschläge erteilt keine Ahnung hat von deinem Problem hat. Bei mir war es so, dass mir Menschen Tipps gegeben haben, deren größte Herausforderung bis dato war, dass sie sich einen einzelnen Nagel eingerissen hatten. Und hui, was die alle für gute Ratschläge für mich bereit hatten. Der Wahnsinn.

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Der sexy Hase

Habt ihr jemals darüber nachgedacht was „sexy“ ist? Ist sexy für jeden etwas anderes? Verändert sich diese Wahrnehmung oder der Wert den wir dafür bestimmen? Oder ist „sexy“ an gewissen Parameter bestimmbar und lassen sich diese entstehenden Resultate dann an jedem messen? Ich persönlich finde ja, dass es definitiv für jeden etwas anderes sein muss, denn wenn ich mich da draußen so umschaue, gibt es sehr viele Beispiele, wo ich persönlich sagen würde „ne, finde ich jetzt nicht so arg prickelnd“. Nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage, müsste es also reichlich Menschen da draußen geben, die das super heiß finden.

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Das 1×1 der Missverständnisse

Man(n) weiß ja jetzt schon seit 4.322 Jahren, dass die meisten Frauen ein wenig, nun sagen wir „aufwendiger“, „betreuungsintensiver“ sind. Frauen wollen das rundum, 1A Überraschungserlebnis, das sie aus den Socken, oder sagen wir eher aus den Stöckelschuhen zieht. Die Realität sieht aber wirklich nur geringfügig anders aus. Das war natürlich ein Scherz. Also was ist los mit den Männern?  Wo sind die echten Verführungskünstler hin verschwunden? Nein, bitte, nicht jene die in den diversen „pick up Artist“ Seminaren sitzen und sich Tipps von ehemaligen Nerds geben lassen oder im Internet einschlägige Aufreiß-Lektüre bestellen. Sondern jene, die Frauen wirklich schätzen, respektieren, sie auf Händen tragen, kurz gesagt, die die Frauen mögen? Wo sind die denn?  Oder ist es tatsächlich so, dass Frauen (also immer die anderen) wirklich total abfahren auf schlechte Anmachsprüche, lahmes Engagement und derbe Annäherungsversuche? Hmm? Das mag ich nicht glauben. Woran ich eher glaube, ist die Tatsache, dass es noch immer eine Fülle von Missverständnissen gibt. Und nur deshalb, weil es mir gerade Freude macht, möchte ich heute aufräumen mit 2-3 dieser Missverständnisse, unmaskiert und unkaschiert. Und vielleicht und wirklich nur vielleicht, klappt es ja dann ein wenig besser – das Miteinander – und Sprüche oder Männer (ich bin unentschieden) wie: „Baby, ich weiß genau was du willst!“ (hier kurz schon mal „würg“) bleiben künftig zu Hause ausgesperrt, weggesperrt und fallen tot um. Ja, ok, das letzte war ein wenig zu krass. Allerdings sind das manche Sprüche auch.

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