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Category: by cpure ©

Pinky & Brain

Ist euch schon mal aufgefallen, dass zumeist, egal ob in beruflichen oder privaten Allianzen, es ein „schräges“ Ungleichgewicht gibt – wahlweise in der Optik oder im – nun, wie sage ich das nun vorsichtig? Im „Schüsselchen“ gibt. Und ich erlaube mir keinesfalls fest zu verankern, wer nun der optische oder mentale Glanzpunkt dieses famosen Duos ist. Sogar in Filme, Comics und Märchen treibt dieses doppelte Lottchen seit jeher sein „Unwesen“. Ihr glaubt mir nicht? Hier einige bekanntere Beispiele: Batman & Robin, Sherlock & Watson, Laurel & Hardy, Kermit & Miss Piggy, Fred & Wilma, um nur wenige zu nennen.

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where there is one cockroach, there are several

Menschen sind seit jeher angezogen von allem, was wahlweise sehr glänzt oder eben sehr mystisch oder dunkel ist. Je nachdem haben sie auch ihre Helden, ihre Vorreiter und Vorbilder. Das ist wie ein „Band“, das uns in die eine oder andere Richtung zieht. Persönlich kenne ich niemanden, der sich nicht in der einen oder anderen Schublade wohler und geborgener fühlt. Irgendeine Seite, eine Idee, ein Angebot ist immer attraktiver und schmackhafter für uns. Grundsätzlich. Und dann gibt es sogenannte „Verlockungen“, die vor den großen und kleinen Entscheidungstoren auf uns warten und selbige bereits gut überlegte, wohlig getroffene ins Wanken bringen. Diesen „anderen“ Teil in uns, den wir nicht so sehr mögen, den wir nicht so oft zum Besten bringen. Diese Elemente, für die wir uns wahlweise heimlich schämen, die wir wie alte, unliebsame Deko im Keller in einer Schachtel gerne ganz hinten unter den anderen horten. Klar ist sie da, aber man sieht sie halt nicht. Zumindest die anderen, nicht. Oder ganz unverhohlen frönen. Jede miese Aktion findet sich voller Freude auf unserer Lebensjacke in Form einer neuen „Auszeichnung“. Eine fetter als die andere.

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Bye, bye, bye, good bye

Ich habe mir mal den Spaß gemacht und Dr. Google befragt, welche unterschiedlichen Formen es gibt: „Auf Wiedersehen“ zu sagen? Nun, da wären: Ade; Adieu; Servus; Tschüss; Grüezi; Adios; Leb wohl; Wiederschauen; Baba, Cheerio; Ciao; Habe die Ehre; Pfiat di, Tschau; Tschö; Tschüssikowski; Paris, Athen – auf Wiedersehn!; Ferrero Tschüsschen; Bis Baldrian; Auf Wiesbaden; Bis Denver; Ciaovapcici; Tschau mit Au; Goodbye, Hawaii; See you later, alligator, in a while crocodile; Ciao for now; Tschüsseldorf; Adios amigos; Ciao Kakao; Tschüssinger; Ende Gelände; Erst die Rechte – dann die Linke – beide machen Winke, Winke; Ich verabscheue mich; Hasta la vista Baby; Heiter weiter; Wir riechen uns; Ich mach nen Schuh; Bis denne Antenne; Ich verschwind wie der Furz im Wind; Bye, bye, butterfly.

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one ounce of stones

Heute mal wieder aus der Gedankenrubrik „quergedacht“. Es ist gar nicht so lange her, da war ich auf einer Veranstaltung – gut, selbige war Schrott, aaaber ein Input hat sich bei mir ins Köpfle gebrannt. Es ging um Steine. Klar, klingt jetzt erstmal nicht wie ne Burner-Story. Kommt! Stellt euch mal bitte Folgendes vor: Euer Leben, Eure Zeit, stellt eine Schale dar. Ich denke, wir sind uns darüber einig, dass wir alle nicht wissen, weder wie alt wir werden, noch wie viel Zeit wir generell in unserem Leben haben. Wir mutmaßen mal, dass wir die nächsten 24 Stunden für und vor uns haben. Und diese 24 Stunden werden in Form dieser Schale dargestellt. Von mir aus stellt euch ne Schüssel vor oder auch eine Vase, das ist Pustekuchen.

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suddenly

Es gibt diesen einen sehr speziellen Moment – nein, natürlich gibt es mehrere, also zumindest hoffe ich das für jede_n. Aber einer dieser Augenblicke ist jener, an dem du es endlich begreifst. Und nein, auch hier – anhand von sehr persönlichen, schwerst traumatischen Erlebnissen, spreche ich definitiv nicht von den kleinen und großen Themen der Mathematik – diese Art von Ereignis wird sich wohl in meinem Leben fix nicht mehr einstellen. Mein großes Dankeschön im Übrigen an dieser Stelle an jede_n einzelne_n Lehrer_in.

Ich spreche von der Situation, in der du mit dieser fetten innerlichen Ruhe und dem unglaublichen inneren und äußeren Strahlen siehst, spürst, dass es alles doch einfach nur fucking Sinn macht. Es ist dieses eine Puzzle, an dem du schon gefühlt ewig sitzt und das nie passte: Immer wieder hat zumindest ein Teil gefehlt. Auch wenn du gedacht hast, dass du knapp davor warst oder bist, ne-ne-ne, weit gefehlt. Alles wieder auf Anfang.

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the very last candy

Kennt ihr das? Dinge, die uns besonders schmecken, die heben wir uns bis zum Schluss auf. Die schieben wir an den Tellerrand, und dann, wenn wir alles andere verspeist haben, dann, genau dann gönnen wir uns die besondere Leckerei. Klar, gibt’s auch jede, die sich diesen „Spezialeffekt“ gleich und unmittelbar in den Mund schieben. Soll ja nicht schlecht werden oder sich gemobbt fühlen, so einsam und alleine am Teller. Ich gehöre und gehörte schon immer zu denen, die sich auf den Tellerrand freuen. Nun ja, auf diese eine Leckerei, die am Rand auf mich wartet. Jene, die eine „geheime“ Drop-Lade haben und für den besonderen Moment „horten“. Und auf diesen Schatz passe ich gut auf. Wehe, wehe, da langt jemand mit seinen Fingerchen und Flügelchen hinein.

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the killed mammoth

It´s been years, oder anders gesagt. „Es war einmal!“ Ja, ich denke, so sollte diese Story beginnen. Als ich angefangen habe zu schreiben, hab ich absichtlich/ unabsichtlich einiges über das Single-Dasein geschrieben. Unter anderem über Dating-Apps. Nun, seit damals sind zwei bis drei Tage (maximal) vergangen und so dachte ich, es wäre doch mal wieder eine super, tolle Idee, mich auf ein neues/altes Experiment einzulassen. Und gleich vorweg, Achtung Spoiler – nöp, ne und fix nicht.

Also, her mit Dating-Apps „du temps nouveau“. Raus mit einigen Fotos (ungefiltert), auch wenn ich hörte, dass Filter erforderlich sind. Ich hatte Angst, nochmals nachzufragen, ob dies eine allgemeine Erfordernis ist, oder eine persönliche Empfehlung. Noch schnell meine Wunschliste an den Weihnachtsmann ergänzt. Mit Weihnachtsmann meine ich mein künftiges Gegenüber, meinen Traumprinzen, den, der mich finden und ergänzen soll. Alles, was jetzt noch den 11 Minuten unseres zugesagten Kennenlernens im Weg steht, ist das Knöpfen für „veröffentlichen“. In meinem Kopf schreit alles: „Nein!“, während mein Finger drückt und meint: „Los, lass mal gucken!“

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Cinderella, stop making it fit.

Ich denke, fast jeder kennt sie, die Geschichte von Cinderella, dem Mädchen, das sich so sehr wünscht, auf den Ball zu gehen, um den Prinzen zu treffen. Dank einer guten Fee – und je nach Storyteller – einigen Mäusen, Pferden und einem Hund, eventuell einem Kürbis, einem Haselnussbusch und wer sonst da aller noch mithelfen wollte – gelingt dies letztlich auch.

Anders als im realen Leben braucht die Verwandlung von der Alltagsklamotte zur atemberaubenden Eventschönheit dank ein bisschen Zauberstabschwingen, einem magischen Liedchen und einer wohlwollenden Zauberfee nur rund 3 Sekunden. Lucky you. Normalerweise – je nach persönlichem Wunsch und Können – up to hooooouuuuurs. Ein anderer nicht zu verachtender Zeitfaktor der Neuzeit, das „Körperkaschierungswunder“: Spanx – da musst du erst mal reinkommen, von rauskommen gar keine Rede, oder, wennst mal drinnen steckst, Essen.

Aber egal, da ist sie nun auf dem Ball und trifft ihren Prinzen und tanzt in den magischen gläsernen Schuhen, welche Teil der Zauberausstattung waren. Wie heißt es im Volksmund so schön: „Schönheit muss bekanntlich weh tun!“ Und in dem Fall: Autschi, das zarte Fußgepäck muss ordentlich auf selbiges gedrückt haben. Persönlich denke ich, dass die Fee es voraussah und ihr deshalb das zeitliche Limit von Mitternacht auf das wunderschöne Näschen gepackt hat. Hält ja keiner länger aus mit den Transparentgaloschen. Die kleine Tanzmaus, wer kennt es nicht, die sich am Ziel ihrer Träume, ihres dicken Wunsches, mitten in der endlich wahrgewordenen Realität des jahrelangen Manifestierens sah, hätte aber sicher auch länger durchgehalten.

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natural born leader

Es ist einerseits eine sehr schöne und berührende Vorstellung, dass manche von uns, mit ganz besonderen Gaben und Talenten, einfach mal so auf die Welt gekommen sind. Andererseits zieht es uns die Gesichtsfalten zusammen, bei dem Gedanken, dass andere randvoll beschenkt werden, während wir gemütsmäßig noch im Kindergarten verweilen und immer noch alles geben, um nicht rauszumalen.

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