Was hat es auf sich mit diesen „Rudelvorstellungsgesprächen“? Diese „Rekruiting-Einsatz-Gruppen“? Oder nennen wir sie: „Meeting-Herden.“ Also diese Termine, wo nicht mehr 4 Augen und 4 Ohren genügen, sondern sich die Anzahl der Teilnehmenden proportional zum Jobangebot steigert? Ich verstehe es nicht, gar nicht. Ist das so ne Geschichte, wo man dem Verantwortlichen, oder natürlich wie immer, der Verantwortlichen, nicht traut? Wozu bitte treffen Menschen überhaupt eine Personalentscheidung, die nach positiver Besetzung nicht mal etwas mit dem Menschlein zu tun haben? Traut sich niemand, die Entscheidung allein zu treffen, so in Richtung: „Wenn ich mit meiner Entscheidung untergehe, dann auch du!“? Vertraut man dem eigenen Bauchgefühl, der eigenen Wahrnehmung nicht genug, dass man andere Meinungen braucht? Oder sehe ich das ganz falsch und ist die Teilnahme an diesen Gesprächen gar ein Test für die Mitarbeiter_innen, welche bereits im Unternehmen tätig sind?
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Ich habe jetzt mal nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass „nackt sein“ früher und heute ne ganz andere Bedeutung hat(te). Das ist so: Früher wurde der Fummel fallen gelassen und ta-ta, da war sie, die Bescherung. Ich hatte mal einen Freund, der meinte, er hat noch nie jemanden gesehen, der sich so schnell ausziehen kann. Ja, da schaut ihr. Ich nenne das effizient. Witzige Randgeschichte: Das Warmwasser hat bei mir vor Kurzem nicht funktioniert, das war echt übel. Soll ja gesund sein, aber da hört es echt für mich auf. Als dann super unerwartet auf einmal wieder das heiße Wasser sprudelte, hey, ich war aber schnell aus den Klamotten draußen, um in die Dusche zu sprinten. Ich wusste ja nicht, wie lange dieser erfreuliche Zustand anhalten würde. Ihr seht also, eine sehr, sehr hilfreiche Fähigkeit.
Comments closedGut, es ist jetzt kein Geheimnis, dass man im Zuge des Älterwerdens manchmal manch einer schlechter sieht. Ich wäre jetzt so weit. Die Wahrheit ist: nur ein Teil von mir. Mein Kopf meint, ich bin 26, mein Herz besteht darauf, dass ich nicht älter bin als 3 Jahre. Was mein Körper denkt, möchte ich hier nicht erwähnen. Man soll so negativem „Gewäsch“ keine Plattform geben. Aber generell finde ich es suuuuper lustig: Es fing ja schon beim Augenarzt an. Hilft ja nix zu sagen, dass ich den Blindschleichen Konkurrenz mache, der Fachmann will es wissenschaftlich bewiesen sehen – wenigstens einer von uns beiden. Und zu diesem Zwecke wird getestet. Komische Brillen mit noch eigenartigeren Gläsern vor der Nase sind eine Sache, aber dann diese Lesetafeln? Ich habe ja bereits beim Eintreten in die Praxis gesagt, dass ich schlecht sehe, persönlich finde ich es wenig hilfreich, mir diverse Schriftzeichen vor mein Gesicht zu halten und mich zu bitten, vorzulesen. Lustig, der moderne Arzt von heute hält mir ein Tablet vor selbiges. Seriously? Was ist mit den anno dazumal Overheadfolien passiert? Oder den vorgedruckten Plakaten, bei denen es möglich war, vorher die Zeichen auswendig zu lernen? Alles weg, die Moderne hat Einzug gefunden.
Comments closedEs gibt Menschen, die der Meinung sind, egal was wir tun, letztlich alles bereits für uns vorbestimmt ist. Das würde bedeuten, welchen Weg auch immer wir einschlagen, das Ziel steht bereits fest. Nun, keine Ahnung, ob das stimmt, ich war zwar bereits einige Male kurz vor dem Himmelstor, wenn man das so sagen möchte, aber ich hatte noch kein Schwätzchen auf Wolke 93. Ach-so, für alle die sich jetzt denken: „Whaaat, sie denkt ,sie kommt in den Himmel?“ Na aber so was von. Erstens, weil ich die Hitze nicht mag. Zweitens, weil so viel Rauch und Ruß schädlich ist für die Lungen und letztlich, ich steh´ einfach nicht so auf diesen Sadomaso-Scheiß.
Comments closedNein, keine Sorge, ich werde jetzt nicht mit euch Wahrheit oder Pflicht spielen und ich werde auch nicht darüber schreiben, was angenehmer ist und warum. Allerdings möchte ich heute hinterfragen, wo Ehrlichkeit beginnt und ob Wahrheit subjektiv? Hintergrund meiner Reflektionsanstrengung ist ein Gespräch mit einer Freundin. Gleich vorweg die wichtigsten Rahmenbedingungen: Sie ist 68 und sehr strikte Christin. Beides wäre an sich zumindest für mich total irrelevant, aber in diesem Kontext ist es super wichtig. Was auch wichtig ist in dieser Story, ist die Tatsache, dass ich wirklich, wirklich nicht sehr Bibel-affin bin. Also, ich kenne sozusagen die Highlights – darf man das so sagen? – die 10 Gebote, die Basisgeschichten wie die Erschaffung der Erde, Jesus, Wasser trennen, Wein trinken. Das war es dann auch schon so ziemlich.
Comments closedEine der lustigsten Dinge im oder am Leben ist doch die Tatsache, dass wir – und damit spreche ich jetzt speziell jene unter uns an, die sich gerne weiterentwickeln, die permanent lernen, die wissbegierig und neugierig durch die Welt taumeln – unsere Erfahrungen oder Erkenntnisse immer nur bröckerlweise erhalten. Zum besseren Verständnis, es ist jetzt nicht, wie im Märchen von Frau Holle, dass ich irgendwann durch eine Art Portal durchgehe und die gesamte Weisheit der Erde fällt auf mich herab. Sondern es ist eher wie bei Hänsel und Gretel, das Leben streut uns Brotkrümmel, dort und da gibts mal ein heftiges AHA-Erlebnis und dann wechselweise etwas Süßes (als Bestätigung) und dann wieder was Saures (damit wir nicht aufhören zu Lernen).
Comments closedEs gibt Themen, über die viele gar nicht, oder nur sehr, sehr leise sprechen. Andere kommunizieren da gar nicht darüber, sondern machen es einfach. Und wieder andere finden es lustig und machen es zu einer Story. Unschwer zu erkennen, zu welcher famosen Kategorie ich gehöre. Es ist ein täglicher Randbestand unseres gesellschaftlichen Miteinanders, es geht um den Toilettengang. Spannend mal zu hinterfragen: Wer mit wem und wann geht, was gar nicht geht, wann es geht und wann die Türe offen bleibt oder eben nicht?
Comments closedZuletzt bin ich über einen Spruch gestolpert: „At this point of my life, I have nothing else to proof!“ (@tiktok „pastormikejr), und ich muss gestehen, die Worte hab ich gefühlt! Ich glaube auf die eine oder andere Art sind wir so, dass wir mehr wollen, sei es beruflich oder privat oder sogar beides. Ergänzend bekommen wir ja immer wieder eingeimpft, dass wir in Konkurrenz stehen. Wenn wir den Job behalten wollen oder eine bestimmte Position anstreben, müssen wir anders sei, besser sein. Sei es, dass wir einem bestimmten Aussehen entsprechen wollen oder einem gewissen (sichtlich) gesellschaftlichem Ideal. Es scheint vorher noch etwas zu tun zu geben, oder zu erreichen, oder zu verändern, BEVOR man entspricht oder gemocht wird. Also sind wir immer in Bewegung, unter Stress und unvollkommen, oder?
Comments closedEs gibt Menschen, wie eine Freundin von mir, die ein absolut unerschütterliches Vertrauen hat. Nichts und niemand bringt sie aus diesem Urvertrauen, dass sie in sich trägt. Jedes Mal, wenn ich mit ihr spreche, bin ich gleichzeitig wahnsinnig berührt und auch ein wenig neidisch (auf ne gute Art und Weise ;-)). Es ist super schön sie in diesem Vertrauen zu beobachten, diese Ruhe und dieses loslassen können, dass darin verankert ist, ist für mich immer wieder der Hammer. Es ist diese Unerschütterlichkeit, die mich besonders ergreift.
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