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Wenn die nur wüssten

Ich habe viele gute Gründe dich in meinem Herzen zu haben. Viele davon mag ich gar nicht fassen, einige kann ich nicht gut ausdrücken, manche mögen mir nicht bewusst sein. Aber deswegen bleiben noch immer viele, sehr viele die mich prägen, die mich begeistern, die mich berühren.

Du bist ein sehr herzlicher Mensch, die Art von Herzlichkeit die richtig bewegt, die so warm und weich ist, dass sie einen zu Tränen rührt. Es gibt kaum ein Thema, über das wir nicht sprechen können, obwohl du nicht richtig belesen bist und auch nicht Tag und Nacht über deinen Büchern studierst. Aber du bist an fast allen Dingen interessiert, wie ein kleines Kind, dass die Welt zum ersten Mal erkundet und einfach nicht genug davon bekommt. Du willst immer mehr und das sofort, nein Geduld zählt nicht zu deinen Stärken, obwohl du viel Geduld beweisen musstest.

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Der Streichelzoo

Die meisten Frauen die ich kenne, achten bei Männern zuerst auf die Hände. Ich übrigens auch. Gut, kurz danach auf den Po, aber zuerst auf die Hände. Ich habe mich oft gefragt, woran das liegen mag. Und achtet Frau eher darauf, dass die Hände stark sind, um sie so im Notfall tragen zu können oder doch eher auf schlanke, zierliche Hände? Haben sie da je darüber nachgedacht? Welche Hände sagen „Hui, ja greife mich gerne an“ und welche sagen eher „lassen wir es bei einem Handschütteln … zum Abschied aber bitte, jetzt!“?

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Ich sage JA!

Das ist so eine ganz spezielle Sache, wenn man aus ganzem Herzen an etwas glaubt, kann man nicht aufgeben, kennt ihr das? Es ist wie ein Sog, der einen fortwährend zieht, als wäre es die einzige Lösung, der einzig mögliche Weg. Und das ist eigentlich richtig doof. Denn die Wahrheit ist, dass so “Herzenswege” (wie ich sie nenne), nicht gepflastert sind mit Blumen und Gratulationskarten, sondern mit einer Fülle an Nein´s. Und damit meine ich nicht nur die eigenen Zweifel, sondern vielmehr auch die der Umwelt, die der Mitmenschen. Und da kommt man nicht nur mit einem Block an “Nein-Karten” aus, sondern da darf man schon mal in die Vollen gehen und 3-4 hundert Blöcke kaufen für alle Nein Rückmeldungen, die man so bekommt. Ich würde diesbezüglich sehr gerne mal mit einem Statistiker oder Mathe aß sprechen, denn ich glaube, dass alle dazu verfügbaren Rechnungsansätze nicht passen. Oder ich würde sie bitten eine Formel zu erarbeiten, die mit 100% Wahrscheinlichkeit besagt, wann sich das „Blatt“ ändert und die Nein´s sich wandeln in Ja´s. Wahrscheinlich ist dies eher unwahrscheinlich, aber ich lasse mich sehr gerne vom Gegenteil überzeugen. Und bitte, welche Psyche, welche Seele hört denn gerne so oft ein Nein. Außerdem bin ich eine Frau … Achtung, wieder meine Art von schrägem Humor … und kein Mann auf der Samstagnacht „Pirsch“. eventuell ist man(n) dies dann gewohnt? Wer weiß.

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Großfamilie macht Ärger

Ich bin ja mehr der emotionale Typ. Das hat vorwiegend positive Seiten. Wenn ich glücklich bin, dann sprudelt es nur so aus mir raus, meine Augen glänzen dann wie verrückt und mein Gesicht strahlt, als hätte ich zum aller ersten Mal einen Weihnachtsbaum gesehen. Klar, wo viel Licht, da auch Schatten, heißt so viel wie, wenn ich mich ärgere, dann ist es als hätte ich einen Wutzwerg verschluckt, eher wohl einen Wutriesen. Ok, wenn ich ganz ehrlich sein soll, einen ganzen Dämon. Im Grunde bin ich ein wahnsinnig lieber Mensch (das sage ich mal), solange man mich nicht ärgert oder verletzt oder beides. Aber soweit mir meine Therapeutin das bestätigt, ist alles noch in einem gesunden Rahmen mit meinen Emotionen, Betonung auf „noch“.

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Der Tagesbrüller

Gut ihr Lieben, schon gehört, heute ist „Tag des Lachens“. Und nachdem ich gewissermaßen mit einem Lachen am Po durch die Welt laufe, fühle ich mich ja schon fast berufen, diesem Tag einen Beitrag zu widmen. Vorweg, ja, lachen steht tatsächlich auf meinem Po, vielmehr etwas darüber, es ist ein Tattoo, das chinesische Zeichen für Lachen, wahrscheinlich heißt es ohnehin Suppenwürfel, aber egal, dann  haben die Chinesen eben auch etwas zu lachen. Eigentlich sollten es 3 Zeichen werden, aber da mir das Wort „Lachen“ beim tätowieren bereits Tränen in die Augen trieb, wollte ich nicht mehr rausfinden, welche Wirkung die Wörter „Lernen“ und „Liebe“ bewegen würden. Ich blieb also bei Suppenwürfel. Und nein, ich werde auch künftig keine Fotos posten von meinem Lachen, auch nicht auf meinem Po.

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Freu mich wie Schnitte

Ein neues Jahr also. Da wären wir. Ich weiß ja nicht wie es Euch geht, aber ich finde Jahresanfänge immer wieder super. Nicht das ganze bis 24h warten und Böller schießen bis zum Abwinken und so weiter. Aber das Gefühl, das ich ein neues Buch, ein Tagebuch in die Hände bekomme und ich wieder die Chance habe alles zu erreichen, alles zu machen, so als gäbe es keine Vergangenheit, kein Inhaltsverzeichnis, kein Buchtitel, keine Fußnoten, keine Rezessionen, alles ganz neu, gänzlich leer. So als würden die Karten nochmals ganz neu gemischt werden. Als könntest du im Himmel bei den für dich richtigen Dingen lauthals “Ja” schreien. Als wäre das böse Tschutschu im Universum vergessen und du hast endlich den Millionengewinn ergattert.

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Der Kugelfisch

Es gibt Situationen auf die stehe ich persönlich ja total. Parkplatzsuchen und Stau stehen gehören schon mal dazu und stehen definitiv ganz weit oben im Ranking. Jeder hat doch Dinge, Situationen und/oder Menschen, die man gar nicht mag. Und wenn sie aber dennoch passieren, wenn man in der Situation steckt, dann geht’s von 0 auf 100 und „Puff!!!“, wir sind plötzlich so aufgeplustert wie ein Kugelfisch. Ein richtig stacheliger und manches Mal auch ein total stinkiger Kugelfisch, je nachdem. Manche wechseln noch die Farbe, also die Gesichtsfarbe. Und  heute, möchte ich gerne mit Euch einige dieser Situationen teilen. Nur damit ihr euch so richtig schlapp lachen könnt über ein kugelfischiges Dasein. Los geht’s!

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Der Spanier

Dieses Jahr bin ich so mutig, großartig. Ich bin so dermaßen von mir begeistert, dass ich mich einfach loben muss. Und brav bin ich und diszipliniert und mutig. Ach, da war ich schon. Warum? Zum Jahreswechsel habe ich mir ja vorgenommen immer und immer wieder, meine Komfortzone zu erweitern. Ja, einfach mal raus aus dem bekannten Trott und Dinge machen, die man sonst eher nur betrunken und/oder unter Medikamenteneinfluß tun würde. Da ich ja bei den beiden letzten Dingen eher so gar keine Erfahrungen habe, bleibt mir nur, mich unter vollem Bewusstsein zu blamieren. Und zwar mächtig und wie gesagt, immer und immer wieder. Das soll ja bekanntlich den Charakter stärken oder aber dann in die Alkohol- oder Drogensucht stürzen. Ich probiere es einfach mal.

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Room 1

Vor einigen Tagen bin ich eingezogen, in Zimmer Nummer 1. Wie passend! Vor einigen Tagen, nämlich genau an meinem Einzugstag, war es ein Jahr her. Da fing mein Leben gewissermaßen neu an oder wieder an. Also gratuliere ich mich hiermit hoch offiziell. Wozu? Na zum Leben! Ja, das ist schon was. Anlässlich dieses sehr besonderen Tages für mich, kam ich ein wenig ins Grübeln.

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