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perfect

Keiner von uns ist perfekt, wir alle haben unsere ganz eigenen Spezialeffekte und unser eigenes Kofferchaos, das uns immer begleitet. Davon mal abgesehen gibt es aber Dinge, die einzeln gesehen vielleicht nicht perfekt sind, aber die perfekt zueinander passen und zusammengehören: Salz & Pfeffer, Yin & Yang, Susi & Strolchi, Kaffee & Kuchen, Sonne & Strand, Speck & Ei. Ob jedes einzelne dieser famosen Duos immer schon gewusst hat, dass sie zusammengehören? Ob es wohl von Anfang an klar war für die beiden? Zusammengesehen sind sie in jedem Fall dieses unaufhaltsame Zweiergespann. Nur zusammen starten sie so richtig durch. Nur im Gespann ergeben sie Sinn und sind unzertrennlich.

Vielleicht war es bei den meisten von ihnen ein eher zufälliges Zusammentreffen (aber was ist schon „zufällig“?), das mit der Zeit zu einer unschlagbaren Kombination wurde. Salz hat sich nicht sofort nach dem Pfeffer umgedreht, als sie das erste Mal zusammen auf dem Tisch standen. Es war eher so, als hätten sie sich bei einem vorerst langweilig vermuteten Abendessen getroffen und dabei festgestellt: „Hey, wir ergänzen uns ganz gut!“ Und zack, war das würzige Duo geboren.

Bei Susi und Strolchi sah es ähnlich aus. Am Anfang waren sie einfach zwei Hunde, die zufällig denselben Spaziergang machten. Aber irgendwann bemerkten sie, dass keiner von ihnen das Leben alleine so richtig spannend fand. Susi hatte die Spürnase, Strolchi das Abenteuerherz – zusammen liefen sie auf ihren Pfoten dahin, teilten ihr Spaghettieis und das wahre Glück war da, auch wenn sie nicht viel hatten. Aber sie hatten sich und dieses eine, endlose Stück italienischer Teigware, das sie für immer verband.

Kaffee und Kuchen, die wohl bekannteste Mischung der Welt, hatten es anfangs auch nicht leicht. Der Kaffee war oft zu stark, der Kuchen zu süß und eine Nuance zu trocken. Doch dann fanden sie heraus, dass sie sich miteinander genau die perfekte Balance gaben.

Und dann gibt es da noch Speck und Ei. Zwei Zutaten, die sich irgendwann in einer Pfanne trafen und nie wieder getrennt wurden. Ihre Liebe war so unerschütterlich, dass sie in unzähligen Frühstücken und Brunches weiterlebte, in jeder knusprigen Umarmung.

Also, wer weiß? Vielleicht haben diese Duos gar nicht nach Perfektion gesucht. Sie haben sich einfach gefunden – in einer Welt voller Chaos, Koffern und all der Unvollkommenheiten, die uns alle ausmachen. Aber am Ende sind sie der Beweis dafür, dass das Zusammenspiel der Dinge oft weit mehr zaubert, als die Dinge für sich alleine je könnten. Und das ist doch auch eine Art von Perfektion, oder?

Denn letztlich gilt: Was zusammengehört, wird auch zusammen sein. Ganz gleich, wie viele Umwege das Leben nimmt, wie viele Missverständnisse es gibt oder wie weit sich die Wege manchmal auseinanderzuziehen scheinen. Die, die wirklich zusammengehören, finden immer wieder zueinander – egal, wie viele Ecken und Kanten sie auf dem Weg auch entdecken mögen. Und das ist das wahre Geheimnis von Perfektion: Zwei Dinge, die feststellen, dass sie zu zweit mehr sind als alleine.